Entwicklung durch Veränderung

Der Name TYFO ist ein Akronym für „Treat Your Fuel Oil“. Übersetzt etwa: „Additiviere Deinen Brennstoff“. Das war zu Zeiten der Firmengründung ein guter Rat, denn Raffinerien, Kraftwerksbetreiber und Ölhändler hatten damals das Problem, dass die bei ihnen gelagerten Kraftstoffe unter Lufteinschluss sehr schnell alterten. Am Tankboden sammelten sich dann große Mengen Ölschlamm, die auf Dauer die Tanks zerstörten und deren Beseitigung sehr teuer war. Kraftstoff-Additive, die auch den Verbrennungsprozess deutlich verbesserten, waren deshalb die ersten Produkte unserer amerikanischen Mutterfirma. 1960 wurde das Geschäft auf Europa ausgeweitet und die TYFOROP – für TYFO in (EU)ROP(E) – gegründet, die einige Jahre später von dem Hamburger Kaufmann Walter Schneider übernommen wurde, der noch heute die Geschäfte des inhabergeführten Unternehmens leitet.

Die Erweiterung des Portfolios erfolgte 1972 um Flüssigkeiten für den Wärme- und Kältetransport sowie 1979 durch die Entwicklung und Herstellung von Solarflüssigkeiten. Im Jahr 2000 erwarb Walter Schneider von der Firma Henkel die HAERTOL Chemie GmbH – einen zu DDR-Zeiten führenden Hersteller chemisch-technischer Erzeugnisse wie z. B. Kühlerschutz-, Pflege- und Reinigungsmittel sowie Wärmeträgermedien. Genau wie TYFO, das seine Produkte im Metasol-Werk herstellt, produziert auch das Schwesterunternehmen HAERTOL seine Produkte auf dem gemeinsamen Firmengelände in Magdeburg. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung. So entstehen Synergien von unschätzbarem Wert.

Die konsequente Herstellung an deutschen Standorten sowie die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter sind feste Bestandteile unseres Qualitätsverständnisses. Vertretungen in mehreren europäischen Ländern stellen sicher, dass auch unsere Kunden im Ausland bestens betreut werden.