Die Kunst des Bierbrauens


„Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen.“ Gibt es einen Deutschen, der da widersprechen würde? Ein paar wenige vielleicht schon, aber viele werden es nicht sein. Deutschland ist ein „Bier-Land“: Wir haben 1.349 Brauereien, 12 verschiedene Bierarten, …

  1. >> weiterlesen

    etwa 5.000 verschiedene Sorten, und statistisch gesehen trinkt jeder Deutsche pro Jahr 109 Liter. Gemäß der Weltrangliste der Biertrinker ist das Platz 2.

    Nur in Tschechien wird mit durchschnittlich 159 Liter pro Person mehr Gerstensaft getrunken – gerne auch Bier aus Deutschland. Und keines ist reiner: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe. Mehr darf nicht drin sein in deutschem Bier. Kein Zucker, kein Mais oder Reis und auf gar keinen Fall irgendwelche Konservierungsmittel. Und nun raten Sie mal, wer beim „World Beer Cup 2014“, der offiziellen Weltmeisterschaft der Brauer, „schwer abgeräumt“ hat. Richtig: Deutschland – neun Gold-, zehn Silber- und neun Bronzemedaillen. Ja, die deutschen Brauer sind gut.

    Doch was unterscheidet ein Bier vom anderen?

    Was macht eines besser als das andere? Die Qualität von Wasser, Hefe, Hopfen und Malz? „Nein“, sagt der Sprecher des Deutschen Brauer-Bundes, Marc-Oliver Huhnholz. „Die Qualität ist bei allen sehr hoch und der Brauprozess vom Sudhaus bis zur Abfüllung auch immer derselbe. Was den Unterschied macht, ist die Art, wie man mit den Zutaten umgeht.“ Denn Bier zu brauen ist trotz modernster Geräte und Apparaturen noch immer eine sehr individuelle Kunst, bei der Zeit und insbesondere Temperaturen eine große Rolle spielen.

    Es beginnt beim Mälzen: Malz, das ist in Wasser gekeimtes Getreide. Meist Weizen und Gerste, aber auch Dinkel und Roggen. Das Malz weicht, danach wird es getrocknet. Temperatur, Feuchtigkeit und Belüftung sind wichtig, sie entscheiden über die Farbe des Bieres. In der Brauerei wird das Malz gemahlen und gereinigt, mit Wasser vermischt und auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt. Und nur, um Ihnen mal eine Vorstellung über die Größe des benötigten „Kochtopfs“ zu geben: 18 Tonnen Malzschrot auf 120.000 Liter Wasser, das ist in heutigen Großbrauereien ein übliches Mischungsverhältnis.

    Nach und nach wird das Gebräu auf 76 Grad Celsius erhitzt und gärt so lange, bis sich die Stärke in Zucker verwandelt hat, aus dem später der Alkohol entsteht. Ist das geschehen, wird eine Verzuckerungsprobe durchgeführt und die Flüssigkeit, in der nun alle löslichen Stoffe des Malzkornes enthalten sind, gesiebt und gereinigt. Jetzt heißt die Flüssigkeit „Würze“. Sie wird – diesmal unter Zugabe von Hopfen – rund eine Stunde lang gekocht, wieder gereinigt, heruntergekühlt und kommt nun in den Gärtank, wo man ihr Hefe beigibt, um den Gärprozess zu starten. Sinn der Gärung ist, den in der Würze gelösten Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol umzuwandeln. Das dauert, je nach Brauer, zwischen ein paar Stunden und einer Nacht, danach aber ist das „Jungbier“ fertig und kommt in die Lagertanks, wo es – wieder je nach Biertyp und Rezept – bei minus drei Grad bis zu drei Monate reift.

    Ein logistisches Großunternehmen

    Gewaltige Mengen Flüssigkeit und Zutaten müssen frisch gehalten, immer wieder erhitzt, abgekühlt und von einem Tank in den nächsten gepumpt werden. Und wir sind ein Teil dieses Prozesses. So sorgt unser TYFOCOR® L zum Beispiel in den Leitungssystemen der Hamburger Holsten-Brauerei, einer der traditionsreichsten und modernsten Brauereien der Welt, seit Jahren für einen reibungslosen, störungsfreien und zuverlässigen Brauprozess. Denn Temperaturen zu leiten, bedeutet auch dafür zu sorgen, dass in den Leitungen nichts korrodiert und keine im Rohrsystem verbauten Teile, wie beispielsweise Metalle und Kunststoffe, angegriffen werden.

    Deutsches Bier ist weltweit die „Nummer 1“, und die deutschen Brauer sind Weltmeister. Haben wir von TYFO daran ein Verdienst? Nicht direkt, aber wir halten es hier mit dem römischen Philosophen Lucius Seneca: „Wenn etwas kleiner ist als das Größte, so ist es darum noch lange nicht unbedeutend.“ Und so wie ein Maler die richtigen Farben und ein Handwerker gutes Werkzeug braucht, so hängt auch der Erfolg einer Brauerei ein Stück weit davon ab, dass vom Sudhaus bis zur Abfüllung alles reibungslos läuft.

TYFOCOR® und TYFOXIT® im Einsatz für die Lebensmittelkühlung

Ob in den Kühlregalen der Supermärkte oder in einzelnen Prozessschritten bei der Produktion von Lebensmitteln: Überschüssige Wärme muss schnell abgeführt und Waren müssen zur besseren Haltbarkeit auf konstant tiefe Temperaturen gekühlt werden. Im Bereich der Lebensmittel muss das Produkt neben den technischen Anforderungen eine weitere wichtige Eigenschaft haben: die absolute Ungiftigkeit. Nur so können bei Havarien oder auch nur kleinen Leckagen Kontaminationen von Lebensmitteln mit gesundheitsschädlichen Substanzen ausgeschlossen werden.

<b>TYFO</b>COR<sup>®</sup> L
TYFOCOR® L
TYFOCOR® L ist ein Langzeit-Frost- und Korrosionsschutz auf Basis von Propylenglykol für Kühl- und Heizsysteme, Solar- und Wärmepumpenanlagen. Es dient ebenso als lebensmittel-kompatible Spezialsole in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Das Produkt wird als Konzentrat oder als Fertigmischung geliefert.
<b>TYFO</b>COR<sup>®</sup> L-eco<sup>®</sup>
TYFOCOR® L-eco®
TYFOCOR® L-eco® ist ein Langzeit-Frost- und Korrosionsschutz auf Basis von Propylenglykol für Kühl- und Heizsysteme, Solar- und Wärmepumpenanlagen. Es dient ebenso als lebensmittel-kompatible Spezialsole in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Nahezu alle Komponenten des Produkts werden vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen.
<b>TYFO</b>XIT<sup>®</sup> 1.15–1.25
TYFOXIT® 1.15–1.25
TYFOXIT® 1.15–1.25 sind gesundheitlich unbedenkliche, auf Kaliumacetat basierende, glykolfreie Hochleistungskälteträger mit sehr niedriger Viskosität für alle Kälteanlagen mit indirekter Kühlung. Sie sind als Konzentrat (TYFOXIT® 1.25) und als Fertigmischungen von –20 °C (TYFOXIT® 1.15) bis –55 °C (TYFOXIT® 1.25) lieferbar.
<b>TYFO</b>XIT<sup>®</sup> F15–50
TYFOXIT® F15–50
TYFOXIT® F15–50 sind gesundheitlich unbedenkliche, auf Kaliumformiat basierende, glykolfreie Hochleistungskälteträger mit äußerst niedriger Viskosität für alle Kälteanlagen mit indirekter Kühlung. Sie können in Fertigmischungen von –15 °C (TYFOXIT® F15) bis –50 °C (TYFOXIT® F50) geliefert werden.
<b>REINHARTIN</b><sup>®</sup>
REINHARTIN®
REINHARTIN® ist eine Hochleistungskühlsole, die auf den Lebensmittelzusatzstoffen Magnesiumchlorid und Calciumchlorid basiert und – je nach Aufmischung – Abkühlungen bis –50 °C ermöglicht. REINHARTIN® wird in Eis-, Kühl- und Gefrieranlagen eingesetzt. Das Produkt wird als Konzentrat oder als Fertigmischung geliefert.
<b>ANTICORA</b><sup>®</sup>
ANTICORA®
ANTICORA® ist eine Hochleistungskühlsole,die auf dem Lebensmittelzusatzstoff Kaliumcarbonat basiert. Sie wird in Anlagen aus Edelstahl und/oder unlegiertem Stahl eingesetzt. ANTICORA® ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb von Kühlanlagen bei niedrigen Arbeitstemperaturen. Das Produkt wird als Konzentrat oder als Fertigmischung geliefert.
<b>Calciumchlorid Spezial</b>
Calciumchlorid Spezial
Calciumchlorid Spezial ist eine Hochleistungskühlsole, die auf dem Lebensmittelzusatzstoff Calciumchlorid basiert und – je nach Aufmischung – Abkühlungen bis unterhalb
–50 °C ermöglicht. Sie wird in Kälteanlagen eingesetzt, die vorwiegend aus unlegiertem Stahl bestehen. Das Produkt wird als Konzentrat oder als Fertigmischung geliefert.